Lena Heher führt den Hof „Großimbauer“ in Simonsberg bei Mank im Bezirk Melk in vierter Generation; übernommen hat sie ihn 2012, geführt wird er im Familienverband mit ihren Eltern Gerti und Josef. Umgestellt wurde ab 2002, anerkannter Biobetrieb ist er seit 2004.
„Auch wenn unser Hofname ‘Großimbauer’ auf Größe schließen lässt, so sind wir doch ein eher kleiner Betrieb mit rund 14,5 Hektar“, sagt sie.
Mank liegt im Hügelland des Alpenvorlands, im Tal der Mank. Über dem Untergrund liegt eine Decke aus Löss und Lösslehm, daraus sind tiefgründige Braunerden entstanden. Auf solchen Böden wachsen Dinkel, Roggen und Hafer, und der Ölkürbis kommt ohne Bewässerung aus – im Melker Alpenvorland bauen ihn inzwischen immer mehr Betriebe an.
Auf den Feldern stehen über dreißig Gemüsesorten, dazu Getreide und Kürbis, alles aus samenfestem Saatgut statt aus Hybriden. Im Stall und auf der Weide leben Mutterschafe, Schweine und Legehennen in einem mobilen Stall.
Das Müsli wird wöchentlich von Hand mit Honig geröstet; das Getreide dafür wächst im Umkreis von zweihundert Metern. Die Kürbiskerne gehen zum Pressen in die Steiermark. Gejätet wird maschinell und mit der Hand.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-402, Mitglied bei BIO AUSTRIA.