Ingrid und Anton Rappersberger bewirtschaften ihren Hof in Eisguggen bei St. Leonhard am Forst im Bezirk Melk, am Fuß des Hiesbergs. Seit 2000 wird biologisch gewirtschaftet, seit 2006 biologisch-dynamisch nach Demeter.
Der Hiesberg ist ein west-ost verlaufender Höhenrücken bis 558 Meter, ein Vorposten der Böhmischen Masse südlich der Donau. Er besteht aus Granit und Gneis, dazu Serpentinit und Marmor.
Der Schwerpunkt liegt auf alten und seltenen Getreidearten: Einkorn, schwarzer Emmer, Dinkel, Buchweizen, dazu Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Triticale. Auf den Feldern stehen außerdem Erbsen, Pferdebohnen, Leindotter, Lein, Raps und Kartoffeln.
Aus dem Getreide entstehen Mehl, Grieß, Teigwaren und „Getreidereis“ – geschälte, auf Reisgröße gebrochene Körner aus Dinkel, Einkorn und Emmer, die sich kochen lassen wie Reis. Der Raps wird in der hofeigenen Mühle kalt gepresst.
Auf den Weiden stehen Fleckvieh-Mutterkühe und vier Kühe der seltenen Rasse Waldviertler Blondvieh. Von April bis September sind Mutterkühe und Jungrinder ganztägs draußen.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-401, und wirtschaftet nach Demeter-Richtlinien.