Markus Fellner führt den Hof in Weikendorf im Marchfeld, den er 2015 von seinen Eltern übernommen und 2016 auf Bio umgestellt hat.
Das Marchfeld ist die Kornkammer Österreichs: eine weite Ebene auf 150 Metern, überdeckt von Löss, daraus entstanden tiefgründige Schwarzerden. Es ist zugleich eine der trockensten Gegenden des Landes, und der Wind trägt offenen Boden ab.
Auf diese beiden Eigenheiten hat Fellner seinen Anbau ausgerichtet. Neben Weizen, Durum, Dinkel, Soja und Zuckerrübe wachsen Kulturen, die mit Trockenheit zurechtkommen: Kichererbsen, Linsen, Quinoa, Mungbohnen, Sudangras, Hirse. Gegen den Wind hat er 2023 Olivenbäume in Nord-Süd-Reihen gepflanzt – ein Agroforstsystem auf einem Feld mit schwachem Boden.
Unkraut wird mechanisch gehackt. Die Zwischenfruchtmischungen enthalten mehr als zehn Arten, bewässert wird fast die gesamte Ackerfläche.
Zum Grund für alles sagt Fellner: „Ich möchte unseren Kindern eine intakte und wertvolle Umwelt hinterlassen!“
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-302, Mitglied bei BIO AUSTRIA.