Gerhard Fischer und Nicole Fischer-Oberrauner bewirtschaften zwei sehr unterschiedliche Flächen. Der Hof liegt in Wolfurt im Vorarlberger Rheintal bei Bregenz, auf rund 430 Metern. Dazu kommt ein Dachgarten im siebenten Wiener Bezirk, auf dem nach Permakultur-Prinzipien Äpfel, Birnen, Trauben und Feigen wachsen.
Im Vorarlberger Rheintal stehen alte Streuobstwiesen – hochstämmige Bäume in Wiesen, wie sie überall dort überlebt haben, wo sich Intensivobstbau nicht gelohnt hat. Genau diese Bäume liefern die alten Sorten.
Verarbeitet wird zu Säften, Sirupen, Marmeladen, Essig und Bränden. Der Apfelessig stammt von den Streuobstwiesen, der Mostessig von alten Apfelsorten. Beide sind unpasteurisiert, ungefiltert und ohne Zuckerzusatz; gereift wird im Holzfass, sieben beziehungsweise zwölf Jahre lang.
Aus den Birnen entsteht unter anderem ein Brand aus der Sorte Subirar, einer alten Vorarlberger Mostbirne.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert und Mitglied bei BIO AUSTRIA.