Markus Brandenstein übernahm den Hof zwischen Schönfeld und Marchegg 1983 von seinem Vater und pflanzte im selben Jahr den ersten Spargel. 1985 kam die erste Ernte, 1990 die Umstellung auf Bio – damals war Gut Markhof der größte Biobetrieb Österreichs.
Das Marchfeld ist die trockenste Ackerbaugegend des Landes: wenig Regen, viel Sonne, warme Sommer. Die Böden sind Schwarzerden und Auböden mit hohem Humus- und Lössanteil, tiefgründig und steinarm.
Für Spargel ist genau das entscheidend. Die Stangen wachsen unterirdisch im Damm nach oben; jeder Stein würde sie krumm werden lassen. Vom Setzen bis zur ersten Ernte vergehen zwei bis drei Jahre, in denen die Pflanze nur Wurzelkraft aufbaut. Geerntet wird von Hand, gestochen Stange für Stange.
Brandenstein setzt bewusst weniger Pflanzen je Hektar, als möglich wäre. Gedüngt wird ausschließlich mit Kompost und Mist.
Neben weißem und grünem Spargel wachsen Erdbeeren, Karotten, Erdäpfel, Artischocken, Zwiebeln, Kürbis und Getreide. In der Backstube entstehen Sauerteigbrot und Gebäck.
„Was natürlich wächst, muss man auch natürlich wachsen lassen“, sagt Markus Brandenstein.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-902, Mitglied bei BIO AUSTRIA.