Naturtrübe Säfte aus eigenem Obst – bei St. Pölten und am Wagram
Die meisten Säfte presst die Familie Maierhofer am Bioplatzl in Obermamau bei Karlstetten, westlich von St. Pölten, ausschließlich aus eigenem Obst; bio ist der Hof seit 2009. Neben Apfel- und Birnensaft gibt es Mischungen mit Karotte, Weichsel oder Roter Rübe. Zugesetzt werden weder Zucker noch Ascorbinsäure oder Konservierungsmittel, der Saft wird kurz erhitzt und heiß abgefüllt. In der Box mit Zapfhahn bleibt er angebrochen wochenlang frisch. Für die Hochquell-Limos wird Saft mit frischem Hochquellwasser gemischt, ohne Kohlensäure und ohne Zuckerzusatz; der Holunderblüten-Spritz entsteht aus Blüten vom Hof.
Vom Biohof Anna Paradeiser in Fels am Wagram, seit 1986 biologisch, kommen roter und weißer Traubensaft, naturtrüb, aus pilzwiderstandsfähigen PIWI-Reben, die mit ein bis zwei Spritzungen im Jahr auskommen. Der Nektar ist aus Weingartenpfirsichen, kleinen, festfleischigen Früchten aus den eigenen Weingärten. Verjus ist der Saft unreifer Trauben, geerntet beim Ausdünnen der Reben im Sommer: säuerlich, aber weicher als Essig, in der Küche statt Zitrone oder Essig, mit Mineralwasser verdünnt ein Getränk. Abholung am Freitag in der Josefstadt.