Sojvita wurde 1983 gegründet, mit dem Ziel, biologische Lebensmittel zu erzeugen – zu einer Zeit, als Tofu in Österreich praktisch unbekannt war. Der Firmensitz ist Grimmenstein im Bezirk Neunkirchen, produziert wird in Lichtenwörth. Zehn Personen arbeiten im Betrieb.
Die Sojabohnen stammen aus österreichischem Bio-Anbau; verarbeitet werden rund dreißig Tonnen im Jahr.
Entscheidend ist das Gerinnungsmittel. Sojvita verwendet Nigari, eine natürliche Mineralsalzmischung aus Meerwasser, die die Sojamilch zum Stocken bringt – daraus wird ein fester, cremiger Tofu. Wer stattdessen mit Calciumsulfat arbeitet, bekommt eine andere, weichere Struktur.
Geräuchert wird über Buchenholz.
Im Sortiment stehen Tofu natur, geräuchert, mit Nuss und Sesam, Tofu rosso und Spicy Thai, dazu Tempeh, Seitan und mehrere Misosorten aus Reis, Gerste, Kichererbsen und Lupinen.
Über die Arbeitsweise heißt es vom Betrieb: „Die oft veränderliche Qualität in der Verarbeitung unserer biologischen Rohstoffe erfordert sehr viel Handarbeit, Gefühl und Erfahrung."