Manfred Huber war Eisenbahner, gelernter Großhandelskaufmann, und stieg 1996 bei den ÖBB aus, um einen Bio-Lieferservice aufzubauen. Gemeinsam mit dem Gastwirt und Fleischhauer Wolfgang Fürst entstand daraus in Unterweißenbach im Mühlviertel der erste Verarbeitungsbetrieb Österreichs, der ausschließlich Bio-Tiere verarbeitet. Inzwischen arbeitet die zweite Generation mit – Tochter Katja, Schwiegersohn Thomas Reisinger und Sohn Stefan, Fleischermeister.
Das Mühlviertel liegt auf dem Granit- und Gneishochland; die Böden sind karg, die Betriebe klein. Der Anteil an Bio-Betrieben ist mit 28 Prozent der höchste in Oberösterreich. Die Höfe, von denen Sonnberg die Tiere bezieht, haben im Schnitt zwölf Hektar und rund zehn Tiere.
Das Rindfleisch reift sechs Wochen am Knochen.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-301, und BIO-AUSTRIA-Partner.