Die Familie Chabot bewirtschaftet ihre Flächen in Valensole in der Haute-Provence, auf sechshundert Metern zwischen Durance und Verdon. Seit 1978 ist der gesamte Betrieb biologisch – in drei Generationen. Seit 2005 gibt es eine eigene Ölmühle.
Der Betrieb formuliert die Lage selbst: „Auf 600 Metern Höhe, zwischen Durance und Verdon, genießen wir optimale Sonneneinstrahlung in reiner, ständig erneuerter Luft."
Bewirtschaftet werden dreißig Hektar in Trockenkultur – Oliven, Mandeln, Lavendel – ohne Bewässerung, ohne Pestizide, ohne Mineraldünger, ohne Pflügen. Weitere 150 Hektar Wald und Feld bleiben als Rückzugsraum. Trockenanbau bedeutet weniger Ertrag, aber Bäume, die tiefer wurzeln, und Früchte mit mehr Polyphenolen.
Geerntet wird von Ende Oktober bis Dezember von Hand, mit Netzen und elektrischen Kämmen. Verarbeitet wird innerhalb von zwölf Stunden: waschen, mit dem Kern mahlen, zwanzig Minuten bei 22 Grad malaxieren, kalt extrahieren. Gefiltert wird nicht, das Öl setzt sich ab.
Neben dem Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung Haute-Provence entstehen ätherische Öle aus Lavendel, Immortelle, Thymian und Lorbeer.
Die Photovoltaikanlage erzeugt das Zehnfache des Eigenverbrauchs, geheizt wird mit Olivenkernen, Trester und Lavendelstroh werden kompostiert.
Beim Concours Général Agricole in Paris gab es 2024 und 2025 Gold für das Olivenöl AOP Haute-Provence.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert nach dem französischen Label AB, Kontrollstelle FR-BIO-15.