Ganze Körner alter Getreide zum Mahlen, Keimen und Kochen
Die meisten Körner kommen von Karl Ringl aus dem nördlichen Waldviertel: Emmer, Purpurweizen, Lichtkornroggen, Nackthafer, Braunhirse, Weizen und Rollgerste, in Wien als Gerstl bekannt. Der Biohof Anthofer im südlichen Waldviertel liefert Einkorn und Waldstaudenroggen und reinigt sein Erntegut selbst. Ganzen Dinkel und Roggen gibt es vom Dinkelhof Böhm, ganzen Dinkel außerdem von der Schälmühle Nestelberger im Mühlviertel, die seit 1981 Dinkel entspelzt.
Dinkel steckt fest in einem Spelz, der beim Dreschen nicht abfällt, und muss deshalb erst geschält werden; Nackthafer löst sich dagegen von selbst aus der Spelze. Purpurweizen hat eine dunkelviolette Schale und ergibt frisch gemahlen ein grau-violettes Mehl, Einkorn ist durch Carotin gelblich. Der Waldstaudenroggen ist eine alte Roggenart, die hoch wächst, mehrere Halme treibt und mit kargen Böden zurechtkommt. Emmer gart nach dem Einweichen in rund 40 Minuten. Abholung am Freitag in der Josefstadt.