Michaela Lamm-Wimmer und Gerald Lamm führen den Hof in Oberndorf bei St. Marien im Bezirk Linz-Land, auf rund 340 Metern. Umgestellt haben Geralds Eltern Christine und Alfred Lamm im Jahr 1980 – so früh, dass der Betrieb im Verzeichnis des Bioverbands die Nummer 42 trägt. „Wir leben Bio schon lange, noch bevor Bio ein moderner Trend geworden ist“, sagt Alfred Lamm.
St. Marien liegt im Traun-Enns-Riedelland, einem sanft gewellten Hügelland aus eiszeitlichen Ablagerungen. Die Böden sind kalkarm und speichern viel Wasser, was sie zu hochwertigem Ackerland macht. Vier Fünftel der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt.
Auf diesen Böden wachsen über fünfzig Gemüsesorten im Freiland und in Folienzelten: Wurzel- und Kohlgemüse, Kartoffeln in mehligen, speckigen und rotschaligen Sorten, Süßkartoffeln, Kürbis, Physalis. Dazu Getreide – Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Einkorn und Hirse. Das Mehl wird am Hof frisch gemahlen. In Feldversuchen stehen Soja und Sorghumhirse.
Den Kreislauf schließt eine eigene Kompostanlage, die Alfred Lamm 1991 gegründet hat.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-401, Mitglied bei BIO AUSTRIA.