Christoph Reif brennt in Großreichenbach bei Schweiggers im Bezirk Zwettl, auf knapp sechshundert Metern.
Der Waldviertler Untergrund aus Granit und Gneis gibt kaum Kalk ab; das Quellwasser bleibt entsprechend weich und mineralarm. Für einen Brenner ist das wichtig, weil das Wasser beim Herabsetzen auf Trinkstärke in erheblicher Menge ins Produkt geht. Reif verwendet unbehandeltes Urgesteins-Quellwasser.
Die Hauptlinie beruht auf Bio-Getreide aus der Umgebung: Korn, Doppelkorn, Vodka, Gin und Whisky. Dazu kommen Liköre aus Aronia, Heidelbeere, Himbeere und Johannisbeere sowie ein Absinth.
„Qualität statt Quantität, nur so können wir uns von der breiten Masse abheben“, sagt Reif über seine Arbeitsweise.
Bei Falstaff erreichte der Austrian Standard Vodka 91 Punkte, der Neper Old Tom Gin 2023 sogar 94.
Der Betrieb ist biologisch zertifiziert, Kontrollstelle AT-BIO-301.