Paradeiser und Gurken aus Wiener Aquaponik, Fisolen und Pfefferoni aus Oberösterreich
Paradeiser, Gurken und Melanzani kommen großteils von Blün in Wien-Donaustadt. Dort laufen Fischzucht und Gemüsebau in einem Kreislauf: Das nährstoffreiche Wasser aus der Welszucht düngt die Pflanzen im Glashaus, bestäubt wird mit Hummeln, gegen Schädlinge arbeiten Schlupfwespen und Raubmilben statt Spritzmitteln. Bio-zertifiziert ist das Gemüse nicht, weil die EU-Bio-Verordnung für Gemüse den Anbau in gewachsenem Boden verlangt.
Bei den Paradeisern reicht die Auswahl von Cherry- und Mini-Ovalis-Paradeisern an der Rispe über den flaschenförmigen Mini San Marzano mit Brix-Werten bis 10 bis zu Fleischparadeisern wie Rosebeef und Ochsenherz mit wenigen Kernen. Die Salatgurke wächst im Kreislauf langsamer, ihr Fruchtfleisch ist dadurch fester; die Mini-Gurken haben eine so dünne Schale, dass Schälen entfällt.
Vom Gärtnerhof GiN in Wien-Donaustadt kommen Paprika alter Sorten aus dem Freiland. Der Biohof Holzer aus dem Eferdinger Becken liefert Fisolen, milde und scharfe Pfefferoni und die Bittergurke, die in Asien und Indien Alltagsgemüse ist und hierzulande selten angebaut wird. Abholung am Freitag in der Josefstadt.