Honig nach Landschaft: von Schönbrunn bis ins Ötztal
Die meisten Honige kommen von Landschaftshonig Österreich, einem Verein von Imkerinnen und Imkern, bei dem die Landschaft im Mittelpunkt steht, nicht die Sorte. Bei der Ernte gilt halbe-halbe, die Hälfte des Honigs bleibt den Bienen. Aus Wien und der Umgebung stammen der Schönbrunner Sommerhonig aus dem Schlosspark, der Wienerwald-Honig und der Gstetten-Honig von verwilderten Flächen bei Klosterneuburg, 15 Kilometer entfernt. Dazu kommen ein Frühlingshonig aus dem Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland, Löwenzahn- und Buchweizenhonig aus der Steiermark und Alpenrosenhonig aus dem Ötztal. Bio-zertifiziert sind die Honige des Vereins nicht.
Waldhonig kommt von der bio-zertifizierten Imkerei Frasl im südlichen Waldviertel; die Bienen fliegen dort zwischen 600 und 1000 Metern, jede Tracht wird getrennt geschleudert. Den Akazienhonig erntet Thomas Murlasits im Südburgenland aus der Robinienblüte rund um Güssing, er bleibt lange flüssig. Auch sein Betrieb ist nicht bio-zertifiziert. Abholung am Freitag in der Josefstadt.