Schafkäse aus der Wachau, dem Mostviertel und dem Waldviertel
Die meisten Sorten kommen von der Biokäserei Berger in Pömling bei Emmersdorf, am Fuß des Jauerling in der Wachau. Roland Berger hält selbst keine Tiere, er kauft die Milch bei Bauern aus der Region und verarbeitet jede Milchart sortenrein. Sein Hauptprodukt ist der Schaf-Gouda aus pasteurisierter Schafmilch, acht bis zehn Wochen gereift, rahmig-mild mit leichtem Mandelton. Dazu kommen Schaf-Pfeffer mit ganzen roten und grünen Pfefferkörnern, Schaf-Thymian, Schaf-Samos nach Feta-Art in Salzlake und der Iberico aus je rund einem Drittel Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch, der zwei bis drei Monate in einem um 1730 gegrabenen Ziegelgewölbe reift.
Katharina und Gerald Schinwald verarbeiten in ihrer Hofkäserei Milchmäderl in Wallsee im Mostviertel die Milch ihrer eigenen Lacaune-Schafe, jede Sorte ist nach einem Tier der Herde benannt. Von ihnen kommen der Cheddar „Edle Elfi“, bei dem die Käsemasse gemahlen, gesalzen und gepresst wird, der Hartkäse „Schneidige Susi“ aus Schafrohmilch und die „Griawige Greta“ nach Feta-Art in Salzlake. Vom Biohof Strobl bei Raabs an der Thaya im Waldviertel stammt ein milder Käse nach Gouda-Art aus pasteurisierter Schafmilch, gekäst in der Molkerei am Hof. Abholung am Freitag in der Josefstadt.